Rebenzüchtertagung am 4. September 2009 am Geilweilerhof

Siebeldingen. Die biologische Vielfalt der Reben, alte und neue Sorten, Zuchtstämme und Wildarten, sind von unschätzbarem Wert. Sie bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung des Weinbaus vor dem Hintergrund sich wandelnder Umwelt- und Rahmenbedingungen. Mit dem Thema „Deutsche Genbank Reben und Nutzung genetischer Ressourcen“ greift das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof des Julius Kühn-Instituts (JKI) gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) ein Zukunftsthema auf, das am 4. September 2009 während der 49. Rebenzüchtertagung diskutiert wird. Die diesjährige Veranstaltung, zu der Züchter, Winzer sowie Interessierte eingeladen sind, rückt die Organisationsstrukturen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland in den Blickpunkt und stellt das Konzept für eine „Deutsche Genbank Reben“ als dezentrales Netzwerk vor. Rebenzüchtertagung am 4. September 2009 am Geilweilerhof weiterlesen

Faltblatt Eichenprozessionsspinner erschienen

Eberswalde – Entsprechend der aktuellen Waldschutzsituation liegt jetzt aus dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde auch Informationsmaterial zum Eichenprozessionsspinner vor. Die Wärme liebende Schmetterlingsart bevorzugt besonnte Wald-ränder und Alleen, hat in den vergangenen Jahren aber von den überdurchschnittlich warmen Frühjahren profitiert. Faltblatt Eichenprozessionsspinner erschienen weiterlesen

Gießen im Garten: Brunnen- und Regenwasser wesentlich sinnvoller als Leitungswasser

Bonn/Geldern. Schönes heißes Wetter – da fließt viel Wasser durch den Gartenschlauch. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) und der VSR-Gewässerschutz e.V. weisen darauf hin, dass Leitungswasser viel zu wertvoll ist, um damit im Garten die Pflanzen zu bewässern. Mit den Trinkwasservorräten muss sorgsamer und sparsamer umgegangen werden. Deshalb raten die beiden Umweltschutzorganisationen im Garten nur Brunnen- oder Regenwasser
zu verwenden. Gießen im Garten: Brunnen- und Regenwasser wesentlich sinnvoller als Leitungswasser weiterlesen

Bioland e.V. und Naturgarten e.V. sind neue Kooperationspartner

Erster zertifizierter „Naturgarten – empfohlen von Bioland“ wird der Öffentlichkeit vorgestellt
Bioland & Naturgarten in Weisel. Heute startet die neue Kooperation von Bioland e.V. und Naturgarten e.V. Damit ist künftig die Zertifizierung von Dienstleistungen im naturnahem Garten- und Landschaftsbau sowie die Zertifizierung von Produktionsbetrieben im Wildpflanzen- und Wildsamenanbau möglich. Bioland e.V. und Naturgarten e.V. sind neue Kooperationspartner weiterlesen

Imker und Wissenschaftler schlagen erneut Alarm: Honigbienen verhungern mitten im Sommer.

Die Landschaft ernährt ihre Insekten nicht mehr.
Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. „Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau. Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten..„ Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben – und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“. Imker und Wissenschaftler schlagen erneut Alarm: Honigbienen verhungern mitten im Sommer. weiterlesen

LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald

Wald leidet unter Dominanz wirtschaftlicher Ansprüche
Der Landesnaturschutzverband Baden Württemberg e. V. (LNV) reklamiert, dass im Land die nach dem Naturschutzgesetz festgelegte „gute fachliche Praxis“ für die Waldbewirtschaftung immer noch nicht definiert ist. Weder seien bisher die Pflichten für Waldbesitzer ausreichend beschrieben noch böten Förderprogramme Anreize für den Artenschutz. So wundere es nicht, dass auch im Wald das Artensterben weiter voranschreite. Mit seinem Positionspapier „Der Weg zum naturnahen Wald“ möchte der LNV nun Vorschläge zur Konkretisierung dieser Vorschriften leisten. LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald weiterlesen

Bunte Mischung statt monotonem Mais

Projekt unter Leitung der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau sucht nach Alternativen zum Mais bei der Erzeugung von Biogas
Veitshöchheim: Erneuerbare Energien stehen derzeit im Fokus der aktuellen Klimapolitik und des Umweltschutzes. Der Anteil regenerativer Energien beim Endverbrauch in Deutschland soll bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent wachsen. Dies wird nur zu erreichen sein, wenn auch der Einsatz von Biomasse zur Erzeugung von Biogas zunimmt. Doch der verstärkte Anbau nachwachsender Rohstoffe, vor allem von Mais, führt aus Sicht des Naturschutzes zu Konflikten. Daher erforscht die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) zusammen mit Partnern aus Jagd und Naturschutz in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ Alternativen zum Maisanbau. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wildpflanzen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht ein großes Potential für die Biogaserzeugung haben. Bunte Mischung statt monotonem Mais weiterlesen