Stiftung Naturschutz: 40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Anlässlich des „Internationalen Tages der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstien eine hoffnungsvolle Bilanz.

Wenn seltene Küstenvögel wieder sicher brüten, Frösche, Kröten und Unken neue Lebensräume und Teiche erobern und seltene Heidearten zurückkehren, dann zeigt sich: Naturschutz wirkt. Rund 40.000 Hektar Stiftungsland der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten an Küsten, auf wilden Wiesen, in Mooren und Wäldern wichtige Rückzugsräume. Zum „Internationalen Tag der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Landesstiftung eine hoffnungsvolle Bilanz. „Artenvielfalt entsteht nicht zufällig. Sie braucht Platz, Entwicklungsmöglichkeiten, Schutz und oft ganz konkrete Hilfe. Genau dafür setzen wir uns im Stiftungsland Tag für Tag ein“, sagt Ute Ojowski, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. „Viele Arten kehren zurück, wenn Lebensräume, wie das Stiftungsland, wieder naturnäher werden – das macht Mut.“
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Maria Luise Weissmann: Imago | An den Vater

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

An den Vater

Ganz früh: Du tauchtest Dampf der morgendlichen Gärten
In meine Seele. Der blauen Sichel des Mondes
Namen gabst du, verwandt. Es reihten die Tiere
Dir sich gehorsam, Zauberer, der du die Blumen
Fremd im Abend beschworst zwischen Farrnkraut und Steinen.
Mich auch einmal. Und gehst mir weiter die fremden
Wege wie damals voran. Weißt schon den weißen
Schimmer des Haars. So reichst du, das Endliche kennend
Immer zuerst, den Tod wie damals den Tau, wie die Blumen.
Aber die Liebe verfließt, ein dunkles Gewässer
Ferne unendlich von Jedem einsam befahren.
Spülte mir niemals zur Seite, der dich trägt, den Nachen,
Hilfe verheißend. Es reichte mein Schrei
Nicht ins Land dir der Nacht: versink ich, erstrahlst du,
Tröstlich vielleicht, ein Letztes, verwandelt, als Stern.
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Wildbienen in Not – so wird jeder Garten zum Rettungsort für Wildbienen

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wildbienen in Not – so wird jeder Garten zum Rettungsort für Wildbienen

Sie summen leise durch unsere Gärten, bestäuben Obstbäume, Wildblumen und Gemüse – und doch gehören Wildbienen zu den am stärksten bedrohten Insekten Schleswig-Holsteins. Während Honigbienen quasi als Haustiere in Schleswig-Holstein von mehr als 3.000 Imker*innen im Land gezüchtet, gehegt und gepflegt werden – und im Vergleich zu den Wildbienen auch relativ anspruchslos bei der Nektarsuche sind – bleiben ihre wilden Verwandten auf sich allein gestellt. Zum „Weltbienentag am 20. Mai“ ruft die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein deshalb dazu auf, Gärten, Balkone und Grünflächen wildbienenfreundlicher zu gestalten.
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Friederike Brun: Die sieben Hügel

Friederike Sophie Christiane Brun
(* 3. Juni 1765 in Gräfentonna bis † 25. März 1835 in Kopenhagen)

Die sieben Hügel

Auf grüner grüner Haide
Stehn sieben Hügelein.
Es flüstern Wind‘ im schaurigen Thal,
Es tanzen Elfen auf mondlichem Strahl.
Singt, Mädlein, auf grüner Haide,
Singt: „Leide! Leide! Leide!“
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Klage des BUND SH gegen Ortsumgehung Geesthacht abgewiesen

Pressemitteilung des BUND S-H

Buchenwälder verlieren gegen Beton
• Klage des BUND SH gegen Ortsumgehung Geesthacht abgewiesen
• Obwohl alter Baumbestand, Orchideen und Fledermausquartiere am Elbhang zerstört werden, sieht Oberverwaltungsgericht Natur- und Artenschutzrecht nicht verletzt
• BUND SH: Planung der Ortsumgehung völlig überdimensioniert
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Baumarbeiten am Wanderweg Bockholmwik bei Glücksburg

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Baumarbeiten am Wanderweg Bockholmwik

An der Flensburger Förde in Bockholmwik werden Bäume gefällt, wodurch es zu Wegsperrungen kommt.

Sie sind eine Gefahr für die Spaziergänger*innen und werden deshalb gefällt: Die faulen oder abgestorbenen Eschen am Wanderweg in Bockholmwieg östlich von Glücksburg. Die Baumarbeiten entlang des Weges beginnen ab Mittwoch, 6. Mai und dauern voraussichtlich bis Freitag, 8. Mai.
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